Wie lange kann man leasen?

Wenn man sich für das Leasing eines Autos entschließt, stellt man sich am Anfang sehr viele Fragen. Zum Beispiel nach der Leasingbank, nach dem Leasingfahrzeug, nach der Leasingform sowie nach der perfekten Leasinglaufzeit. Die Leasinglaufzeit kann 24, 36 oder 48 Monate betragen. Die Frage nach der Leasinglaufzeit ist nicht pauschal zu beantworten. 

Höhere Kosten für die Wartung und Reparatur
Es ist wichtig zu wissen, dass je länger die Leasinglaufzeit ist, desto wahrscheinlicher, dass man Wartungen und Reparaturen mehrmals vollziehen muss. Diese sind mit Kosten verbunden. Reparaturen kommen häufiger bei älteren Fahrzeugen sowie bei Fahrzeugen, die viele Kilometer hinter sich haben, vor. 

Leasingraten und Leasinglaufzeit
Man kann nicht behaupten, dass eine längere Leasinglaufzeit geringere Leasingrate bedeutet. Es gibt Sonderkonditionen beim Leasing oder hohe Subventionierungen vom Hersteller für bestimmte Modelle. Dies kann letztendlich bedeuten, dass ein Leasing von 24 Monaten günstigere Raten beinhaltet als ein Leasing von 48 Monaten. Die Ermäßigungen prägen stark die Leasingrate, wenn die Laufzeit kurz ist. Der Wertverlust beeinflusst ebenfalls die Leasingrate, abhängig davon, wie hoch dieser Verlust innerhalb von 24, 36, 48 Monaten ist. In der Leasingrate befinden sich auch Zinsen, Gebühren sowie eine Gewinnmarge. Eine Leasingsonderzahlung ist möglich. Es handelt sich dabei um eine Anzahlung in Form einer hohen ersten Rate. Die Leasingrate wird dadurch gesenkt.

Leasinglaufzeit und Leasingende
Am Anfang eines Leasings sollte man auch über das Leasingende nachdenken. Wenn man weiß, dass in zwei Jahren ein neues Automodell auf dem Markt erscheinen wird, ist es sinnvoll, die Leasinglaufzeit auf 36 Monate zu setzten. In diesem Fall ist das neue Automodell bereits ein Jahr auf dem Markt, ist nicht mehr teuer und noch aktuell. Damit eine Nachzahlung vermieden wird, sollte man im Voraus berechnen, wie viele Kilometer man während der Leasinglaufzeit fahren wird. 
Die maximale Leasinglaufzeit darf 64 Monate betragen. 

Grundlaufzeit beim Leasing
Die Grundlaufzeit berechnet sich anhand von verschiedenen Daten des Leasingvertrags. Die Dauer der Nutzung des Leasingfahrzeugs, die AfA-Zeit (AfA bedeutet die Abschreibung für Abnutzung), die Nutzungserfordernis und der Nutzungsumfang. Es gibt zwei Arten der Grundlaufzeit, und zwar die unkündbare Grundlaufzeit sowie die nutzungsabhängige Grundlaufzeit.
Bei der unkündbaren Laufzeit erfolgt die Bilanzierung beim Leasinggeber. Die unkündbare Laufzeit beträgt zwischen 40 und 90 Prozent der AfA-Zeit. Die AfA-Zeit hängt vom Leasingfahrzeug ab. Für den Leasinggeber hat die unkündbare Laufzeit steuerliche Begünstigungen. Der Vertrag mit einer unkündbaren Grundlaufzeit kann mittelfristig bis langfristig abgeschlossen werden. Die Kündigung eines Vertrages mit der unkündbaren Laufzeit ist nicht möglich. 
Die nutzungsabhängige Laufzeit von einem Leasingvertrag kann mit dem Leasingnehmer vereinbart werden und hängt von der Art des Leasingobjektes ab. Die Leasinglaufzeit ist im Vergleich zu den unkündbaren Laufzeiten kurz. Außerdem kann der Leasingnehmer während der Laufzeit den Vertrag kündigen. 
Nach der Grundlaufzeit kann der Leasingnehmer bei einem Vertrag ohne Zusatzoptionen den Vertrag nicht verlängern und das Fahrzeug auch nicht kaufen. Das Leasingfahrzeug kann bei einem Vertrag mit einer Kaufoption vom Leasingnehmer gekauft werden. Bei einem Vertrag mit einer Option der Verlängerung kann der Leasingvertrag demnach verlängert werden.

Autohub Marktplatz
Register New Account
Reset Password
Compare items
  • Total (0)
Compare