Was kosten extra Kilometer bei Leasing?

Mehrkilometer beim Leasing – Der Vertrag ist entscheidend

Bevor Du mit deinem Autohändler des Vertrauens einen Vertrag für dein Leasingfahrzeug abschließt, spielen die Details eine wichtige Rolle. Ein wichtiger Inhalt ist es, die Kilometerlaufleistung pro Jahr festzulegen. Doch was passiert, wenn Du die vereinbarten Kilometer überschreitest? Bei uns erfährst Du, was Du in Bezug auf extra Kilometer beim Leasing beachten solltest.

Kilometerlaufleistung sicher kalkulieren

Bevor Du die Laufleistung für dein Fahrzeug vertraglich festlegst, solltest Du durchrechnen, wie viele Kilometer Du im Jahr in etwa zurücklegst. Du musst in deine Berechnung eine Menge Faktoren miteinbeziehen. Bei der Angabe der Kilometer solltest Du deine täglichen Aktivitäten einkalkulieren. Das heißt, wo fährst Du täglich hin und wie viele Kilometer legst Du für diese Strecken zurück? Erstelle dir dazu am besten eine Liste, denn so behältst Du die Übersicht. Plane die Strecke und die entsprechenden Kilometer für den Weg zur Arbeit und zum Einkaufen mit ein. Solltest Du dein Fahrzeug auch nutzen, um beispielsweise zum Sport, zu Freunden oder in den Urlaub zu fahren, so musst Du diese Kilometer ebenfalls auflisten.

Solltest Du dir bei einigen Strecken nicht sicher sein, wie viele Kilometer Du veranschlagen solltest, so nützt es dir entweder zu schätzen oder eine Suchmaschine zu nutzen. Diese bieten hervorragende Tools an, um Strecken zu berechnen. Nachdem Du deine Liste erstellt hast, rechnest Du die Kilometer für ein Jahr entsprechend hoch. Kalkuliere zusätzlich ein gewisses Puffer mit ein. Diese dienen insbesondere für unvorhergesehene Fahrten. Nach diesem Vorgang kannst Du die Kilometerleistung für deinen Leasingvertrag auf ein Jahr bzw. auf die Gesamtlaufzeit hochgerechnet angeben.

Das Dilemma der Mehrkilometer

Bei deinem Leasingvertrag für dein Fahrzeug hast Du nun eine bestimmte und zuvor kalkulierte Kilometerlaufleistung angegeben. Doch was passiert, wenn Du diese überschreiten solltest? Ein neuer Wohnort, der Wechsel der Arbeitsstelle oder ein neues Hobby können zu dem Dilemma führen, Mehrkilometer auf dem Tacho vorzufinden. Diese Umstände konntest Du selbstverständlich vorher nicht einplanen. Von Mehrkilometern kannst Du also ausgehen, wenn Du mehr als die vertraglich vereinbarten Kilometerzahl auf dem Tacho deines Leasingfahrzeuges bei der Rückgabe aufweist. 

Wichtig ist der Kilometerstand auch deshalb, weil nach ihm der Restwert des Fahrzeuges beziffert wird. Die gefahrenen extra Kilometer müssen dem Leasinggeber in der Regel gesondert vergütet werden. Die extra Kilometer beim Leasing sind mitunter ein teurer Posten. Häufig musst Du auf die Mehrleistung an Kilometern eine nicht unerhebliche Nachzahlung leisten.

Bevor Du also deinen Leasingvertrag unterschreibst, musst Du dich über die Kosten von Mehrkilometern erkundigen. Halte diese unbedingt im Vertrag fest. So erlebst du am Ende der Laufzeit keine böse Überraschung. Oftmals kannst Du dir mittels einer Regelung über eine Freigrenze einen gewissen Spielraum verschaffen. Beachte aber auch im Vertrag festzulegen, welche Vergütung Du erhältst, solltest Du die Kilometerlaufleistung unterschreiten. In diesem Fall erhältst Du nämlich bares Geld zurück bzw. gutgeschrieben

Freikilometer und Minderkilometer bei Leasingverträgen

Freikilometer spielen bei Leasingverträgen immer eine große Rolle. Bei einem teureren Fahrzeug musst Du davon ausgehen, dass dich die Mehrkilometer insgesamt auch mehr kosten werden, als wie bei einem günstigeren Auto. Aus diesem Grund ist eine vertraglich vereinbarte Freigrenze umso wichtiger. Oftmals sind bei vielen Leasinggebern die Freikilometer mit 2.500 km bis zu 5.000 km beziffert. Letztere allerdings in den seltensten Fällen. Der teilweise große Unterschied kommt aus dem Grund zustande, dass die Menge von der Laufzeit und der vereinbarten Kilometerlaufleistung abhängig ist. 

Bei jedem Leasingvertrag solltest Du nicht nur die Mehrkilometerleistung im Auge behalten, sondern auch die Minderkilometer. Diese kommen insbesondere dann zustande, wenn Du weniger als die vereinbarten Kilometer fährst. Die Minderkilometer bekommst Du am Ende der Laufzeit erstattet. Allerdings gibt es hierbei einen kleinen Haken. Die vereinbarte Freigrenze an Kilometern gilt auch bei Minderkilometern. Diese werden dir somit abgezogen und nicht vergütet. Meistens fällt die Freigrenze so ins Gewicht, dass Du keinerlei Erstattung erhältst. 

Berechnung der extra Kosten beim Leasing

In der Regel musst Du für die geleisteten Mehrkilometer bis zu 0,06 Euro pro Kilometer extra zahlen. Je nachdem, welche vertragliche Vereinbarung Du mit deinem Leasinggeber getroffen hast, legen wir für die Berechnung eine Laufleistung von 10.000 km zugrunde. Die Laufzeit beträgt in der Regel 36 Monate und die Freigrenze an Kilometern wird mit 2.500 km pro Jahr beziffert. Wenn Du diese Faktoren mit in deine Kalkulation einbeziehst, so musst Du am Ende der Laufzeit bei einem geleisteten Kilometerstand von insgesamt 32.500 km nichts nachbezahlen. Überschreitest Du die Freikilometer allerdings, so werden die vereinbarten extra Kosten von 0,06 Euro / km fällig.

Richtige Kalkulation spart extra Kosten

Du solltest bei einem Leasingvertrag für ein Fahrzeug immer darauf achten, deine Kalkulation im Vorfeld so realistisch wie möglich zu erstellen. Achte unbedingt auch auf eine gut ausgehandelte Freigrenze an Kilometern. So ersparst Du dir die hohen Kosten für extra Kilometer beim Leasing. Mit einem gut ausgehandelten Leasingvertrag wirst Du mit einem guten Gefühl deinen Fahrspaß auskosten können.

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