Was ist die Sonderzahlung bei Leasing?

Eine Sonderzahlung beim Leasing stellt eine einmalige Möglichkeit dar, am Anfang des Vertragsabschlusses eine Anzahlung zu vereinbaren. Diese Anzahlung ist unterschiedlich hoch. Die üblichen Werte liegen zwischen 10 und 30 Prozent vom neuen Preis des Autos. Diese Sonderzahlung ist nicht unbedingt notwendig. Durch die Sonderzahlung beim Leasing verringern sich die monatlichen Raten.

Höhe der Sonderzahlung beim Leasing
Die Höhe der Sonderzahlung wird vom Leasiggeber und vom Leasingnehmer zusammen festgelegt. In den meisten Fällen bestimmt der Leasingnehmer die Höhe der Sonderzahlung. Es ist ratsam, dass sich die Sonderzahlung nach dem Kaufpreis des Autos richtet. Diese Sonderzahlung ist beim teuren Fahrzeug auch höher. Wenn die Sonderzahlung nicht auf einmal beglichen werden kann, ist eine Zahlung in Raten möglich. So können zum Beispiel zwei Teilzahlungen geleistet werden. 

Eine Alternativmöglichkeit zur Sonderzahlung ist die Inzahlungnahme eines gebrauchten Autos. Manche Leasinggeber bieten diese Möglichkeit an. 

Es gibt keinen minimalen oder maximalen Betrag für die Sonderzahlung beim Leasing. Für den Leasingnehmer ist es vorteilhaft, nicht mehr als 30 Prozent des gesamten Betrages zu zahlen. 30 Prozent der Kaufsumme können von der Steuer abgesetzt werden. Diese Möglichkeit hängt davon ab, ob die Firma das Auto für ihre Mitarbeiter least oder ob ein freier Mitarbeiter einen Vertrag abschließt. 

Vorteile der Sonderzahlung beim Leasing
Der große Vorteil der Sonderzahlung beim Leasing ist die bessere Kontrolle der Kosten. Der Leasingnehmer zahlt langfristig niedrigere monatliche Raten. Außerdem wird am Anfang des Leasingvertrags ein großer Teil der Summe gezahlt und man kann besser künftig planen. 

Um ein Auto ohne Anzahlung leasen zu können, muss man ein hohes und regelmäßiges Einkommen haben. Menschen mit schwächerer Bonität können durch die Sonderzahlung ein Auto leasen. Es handelt sich um Personen mit niedrigem Einkommen und um Selbstständige, die ihr Unternehmen kurze Zeit leiten. 

Für den Leasinggeber ist das Risiko eines Ausfalls der Zahlung durch die Sonderzahlung geringer. 

Die Sonderzahlung wirkt sich auch auf den Zinsgewinn positiv aus. Der Leasingbetrag wird normalerweise vom Leasinggeber dauernd verzinst. Diese Zinsen sind in den monatlichen Raten enthalten. Mit einer Sonderzahlung verringert sich der Zinsaufschlag. Somit wird das komplette Leasing billiger. 

Nachteile der Sonderzahlung beim Leasing
Die Sonderzahlung beim Leasing geht zulasten der Zahlungsfähigkeit. Damit ist gemeint, dass man am Anfang einen hohen Betrag auf einmal bezahlen muss und dass dieser Betrag für Notfälle nicht mehr verfügbar ist. 
Durch die Sonderzahlung werden die monatlichen Raten geringer, man kann jedoch trotzdem nichts sparen. 
Eine Sonderzahlung hat keinen Einfluss auf die anderen Bestandteile des Vertrags, so beispielsweise auf die Dauer des Leasings. Wenn die Sonderzahlung nicht auf einmal beglichen werden kann, muss oft ein Kredit aufgenommen werden, was zusätzliche Kosten mit sich trägt. 

Die passende Versicherung
Mit den monatlichen Raten wird nur für die Benutzung des Autos gezahlt. Man muss die Haftpflicht-, Teil- doer Vollkaskoversicherung bezahlen. Beim Leasing ohne Anzahlung muss man in den meisten Fällen eine Vollkaskoversicherung wählen und dafür bezahlen. Wenn eine Sonderzahlung geleistet wurde, reicht meistens eine Teilkaskoversicherung aus, da die Sonderzahlung eine Sicherheit darstellt. 

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